Der Gestank dringt bereits
in meine Nase, obwohl ich von diesem scheusslichen Ort noch einige Meter
entfernt bin. Es durchzuckt mich ein Gefühl von Ekel. Es ist laut und zu sehen
ist nicht viel. Die beiden kleinen, rechteckigen Guckfenster in der Flügeltür,
die sich am Ende dieses langen Gangs befinden, lassen schwache Lichtkegel in
die bedrückende Dunkelheit werfen. Mein Gang ist alles andere als gemächlich
und von Wut angeheizt stürze ich mich in Richtung Flügeltür. Mein Atem ist
schnell, intensiv, doch dieser durchdringende Gestank bringt mich dazu, mein
Schritttempo zu verlangsamen und mich schrittweise an diesen Ort anzunähern.
Die rechteckigen Fenster lassen mich erahnen, wie schlimm es hinter ihnen zu und
hergeht und was für Gräueltaten sich in diesen mit ekligem Neonlicht
beleuchteten Räumlichkeiten abspielen. Mich durchstösst ein Stich, ein
Schmerzender und ich bemerke, wie ich meinen Atem anhalte. Was ich da sehe,
wünschte ich nie gesehen zu haben. Auch, wenn ich wusste, wie schlimm es ist,
habe ich es mir nie so vorgestellt.
